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Die Beziehungen der Winkel in diesem Bild sind für das Verständnis der Polhöhe wichtig. Der innere Kreis ist hier wieder unsere Erde. Der grüne Winkel vom Erdmittelpunkt zum Breitenkreis 51° ist eben genau 51°. Da Himmelsäquator und Himmelsachse einen Winkel von 90° bilden, kann man leicht den gelben Winkel ausrechnen 90° - 51° (grün) = 39° (gelb). Die Linie, die durch das Teleskop und den weißen Pfeil läuft (Sehrichtung zum Polarstern) ist eine Parallele der Himmelsachse. Also müssen beide Geraden (Sehrichtung zum Polarstern und Himmelsachse) die Gerade ‘Zenit - Erdmittelpunkt’ im gleichen Winkel schneiden.. Dadurch ist es nun leicht auch den oberen gelben Winkel zu bestimmen - er ist genau 39° - das haben wir oben schon ausgerechnet. Die Horizontebene und die Gerade ‘Zenit - Erdmittelpunkt’ bilden - das ist leicht zu sehen! - einen Winkel von 90°. Schließlich können wir nun ganz einfach die Polhöhe bestimmen: 90° - 39° (gelb) = 51° (grün). Damit ist bewiesen, dass die Polhöhe immer exakt dem Breitengrad entspricht auf dem der Beobachter gerade steht. Max hält sein Teleskop also in einem Winkel von 51° zur Horizontebene.
Soll das richtig sein? Einmal zeigt der weiße Pfeil vor Maxens Teleskop zum Polarstern (siehe Text im Bild unten) und einmal der gelbe Punkt mit der Beschriftung “Polarstern” zu eben diesem. Es kann doch nur eins stimmen! Prinzipiell ist dieser Einwand richtig, praktisch ist er aber ohne Belang. Das ist deshalb so, weil die Himmelskugel fast unendlich weit entfernt gedacht werden muss. Der Polarstern z.B. ist 430 Lichtjahre* von der Erde entfernt, das sind rund 4,07 x 1015 km oder 4070000000000000 km (die letzte Zahl kann ich nicht aussprechen!
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