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Geschichte

Daten zur Geschichte der Astronomie


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Thales von Milet  624 – 546  v.u.Z.

Griechischer Philosoph und Mathematiker (Satz des Thales), lebte in Kleinasien (Ionien). Thales ist einer der Sieben Weisen, er soll die Sonnenfinsternis von 585 v.u.Z. vorausgesagt haben.

Pythagoras von Samos   570 – 497 v.u.Z. 

Die Erde ist eine im Raum schwebende Kugel

Demokrit von Abdera  460 – 370  v.u.Z.

Griechischer Philosoph, in Abdera geboren. Führte den Begriff des Atoms (Das Unteilbare) in die Wissenschaft ein.

Euklid von Alexandria  360 - 300 v.u.Z.

Der Raum ist dreidimensional - so wie wir ihn täglich wahrnehmen.

Aristoteles   384 – 322 v.u.Z. 

Aus dem kreisförmigen Erdschatten bei Mondfinsternissen schloss Aristoteles auf die Kugelgestalt der Erde.

Aristarch von Samos  320 - 250 v.u.Z.

Aristarch glaubte, dass sich die Erde  um die Sonne bewegt. Die Sonne steht im Zentrum!  (siehe auch hier)

Eratosthenes von Kyrene  290 – 214 v.u.Z.

Griechischer  Mathematiker, bestimmte den Erdumfang  mit dem Gnomon.

Hipparch  194 – 120  v.u.Z.

Ermittelte die Entfernung Erde – Mond. Beschrieb die Bewegung der Planeten mathematisch. Seine Arbeiten nahm Ptolemäus auf und baute sie zum geozentrischen Weltsystem aus.

Claudius Ptolemäus um 100 - 160

Die Erde steht bei Ptolemäus im Mittelpunkt. Geozentrisches Weltsystem.

1054

beobachten Chinesische Astronomen eine Supernova, deren Überreste wir heute als Krebsnebel M1 sehen.

Regimontanus 1436 - 1476

errichtet erste deutsche Sternwarte

Nicolaus Kopernikus  1473 – 1543 

“Über die Bewegung der Weltkörper” 1543  Kopernikus stellt die Sonne ins Zentrum. Seine Planetenbahnen sind Kreise.

Giordano Bruno 1548 – 1600

Das Weltall ist unendlich, weil auch der Schöpfer unendlich ist. Bruno glaubt, dass die unendlich vielen Fixsterne Sonnen sind um die Planeten kreisen. Er verteidigt das heliozentrische Weltbild des Kopernikus. Er wird im Februar 1600 verbrannt.

Tycho Brahe  1546 – 1601 

Dänischer Astronom, schuf sehr genaue Sternkataloge. Seine genauen Planetenpositionen dienten später Kepler.  1572 beobachtet Brahe eine Supernova in der Kassiopeia

Galilei  Galileo   1564 – 1642 

Fallversuche am Schiefen Turm von Pisa. Erde bewegt sich um die Sonne. Wird vom Inquisitionsgericht zum Widerruf genötigt. Erst 1993  wird Galilei von der Kirche rehabilitiert. Benutzte als erster ein Fernrohr zur Himmelsbeobachtung. Er sah die vier hellsten Jupitermonde – auch Galileiesche Monde genannt.

Johannes Kepler   1571 – 1630 

3 Keplersche Gesetze 1. Die Planeten bewegen sich auf elliptischen Bahnen in deren einem Brennpunkt die Sonne steht.  2. Die Verbindungslinie Planet Sonne überstreicht dabei in gleichen Zeiten gleiche Flächen. (Planeten bewegen sich in Sonnennähe schneller als in Sonnenferne) 3. Die dritten Potenzen der großen Halbachsen der Bahnen verhalten sich wie die Quadrate ihrer Umlaufzeiten. (Innere Planeten bewegen sich schneller als äußere)

Isaac Newton   1643 – 1727

Newton beschreibt die Gravitationsgesetze. Baut erstes Spiegelteleskop – Newtonspiegel.

Olaf Römer 1644 – 1710

Errechnet mit Hilfe der Verfinsterungen der Jupitermonde die Lichtgeschwindigkeit* ( ~ 230000 Km/sec). Aus heutiger Sicht ein erstaunlicher Wert, denn er verfehlt den tatsächlichen nur um ~ 27%

Edmund Halley  1656 - 1742

1705 sagt E. Halley die Wiederkehr des Halleyschen Kometen für 1758 voraus

Immanuel Kant   1724 - 1804

In der “Allgemeinen Naturgeschichte und Theorie des Himmels “ beschreibt Kant die Entstehung des Sonnensystems

Johann Georg Palitzsch   1723 - 1788

1758 entdeckt J.G. Palitzsch als erster den von Halley vorausgesagten Halleyschen Kometen

William Herschel   1738 – 1822

Herschel baut große Spiegelteleskope und entdeckt 1781 Uranus

Charles Messier  1730 – 1817

Messier katalogisiert Nebel und Sternhaufen. M1 – M103

F. G. Wilhelm von Struve 1793 – 1864

Struve weist am Stern Wega die Fixsternparallaxe nach

F. W. Bessel   1784 – 1846

Bestimmt die Entfernung des Sterns 61 Cygni

Leon Foucault  1819 – 1868

Mit dem Pendel im Pariser Pantheon gelingt der Nachweis der Erddrehung

Robert Wilhelm Bunsen  1811 - 1899

Gemeinsam mit Kirchhoff Beschreibung der Absorbtionslinien im Sonnenspektrum

Gustav Robert Kirchhoff  1824 - 1887

siehe Bunsen

Giovanni Schiaparelli  1835 - 1910

deutet die Linien auf dem Mars als Kanäle

Max Planck   1858 - 1947

Planck erklärt, dass Energie nur in bestimmten “Portionen” abgegeben wird. Plancksches Wirkungsquantum

Henrietta Leavitt  1868 - 1921

Leavitt entdeckte die Perioden-Leuchtkraft Beziehung von Cepheiden* .(Veränderlichen) Je länger die Periode des Sterns um so heller ist er.

Ejnar Herzsprung   1873 - 1967

Entwickelte zusammen mit Russel das Herzsprung Russel Diagramm*

Henry Norris Russell   1877 - 1957

siehe E. Herzsprung

Albert Einstein   1879 - 1955

Masse Energie Äquivalenz (E = mc2 )   Spezielle- und Allgemeine Relativitätstheorie

Edwin Hubble 1889 - 1953

Hubble klassifizierte Galaxien und entdeckte den Zusammenhang zwischen Rotverschiebung und Entfernung der Galaxien ( Je weiter die Galaxien entfernt sind um so mehr sind die Spektrallinien in den roten Bereich verschoben) Mit Hilfe der Cepheiden gelang ihm der Nachweis, dass die Galaxien sich um so schneller von uns fortbewegen, je weiter sie entfernt sind. Mit der später nach ihm benannten Hubble-Konstanten H*  lässt sich das so darstellen: v = H x R, wobei v die Geschwindigkeit und R die Entfernung ist

Robert Woodrow Wilson  1936 

Gemeinsam mit Penzias entdecken sie die 3K Hintergrundstrahlung

Arno Allen Penzias 1933

Siehe Wilson

Stephen Hawking  1942                                                           

 

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